Siegelrandbeutel, Vakuumbeutel
Beim Vakuumverpacken muss der Beutel zum Produkt und zum verwendeten Gerät passen. Unsere Siegelrandbeutel bieten unterschiedliche Formate für Ihre Vorbereitung und Portionierung. Berücksichtigen Sie neben der Produktgröße auch den Platz für die vorgesehene Siegelnaht und stimmen Sie die Beutelausführung auf Ihr Verpackungsverfahren ab. Wir unterstützen Sie beim Vergleich der Formate anhand Ihrer fertigen Portionen und der vorhandenen Technik.
Beutelgröße und Siegelzone gemeinsam bemessen
Die Außenmaße eines Siegelrandbeutels sind nicht vollständig als Füllfläche nutzbar. Nähte und Verschlussbereich benötigen Raum. Glatte und strukturierte Beutel können unterschiedliche Gerätevoraussetzungen haben; aus der Größe allein folgt keine Eignung für einen bestimmten Vakuumierer.
Ein Siegelrandbeutel muss das Produkt aufnehmen und den für das Verfahren benötigten Verschlussbereich freilassen. Die Außenmaße sind deshalb nicht vollständig als Füllfläche zu verstehen. Berücksichtigen Sie die räumliche Form der Portion, nicht nur ihre flache Auflage. Ein dickeres Produkt kann bei gleicher Länge und Breite mehr Beutelmaterial benötigen.
Die ausgewählten Beutel zeigen eine klare Größenstaffel bei derselben genannten Stärke von 90 µm. Damit können Sie Formate gezielt vergleichen, ohne eine Größenänderung mit einer anderen Materialdicke zu verwechseln. Die Materialkombination PA und PE ist beschrieben. Ob die Beutel zu Ihrem konkreten Vakuumiergerät passen, muss davon unabhängig beurteilt werden.
Ihre Verpackungstechnik als Ausgangspunkt
- Siegelrandbeutel, 150 × 200 mm: Der transparente Siegelrandbeutel misst 150 × 200 mm und ist mit 90 µm Stärke beschrieben. Die Materialkombination besteht aus PA und PE. Für die nutzbare Füllfläche müssen Nähte und Verschlussbereich berücksichtigt werden. Die Verpackungseinheit umfasst 1000 Stück. Als Unterverpackung sind 100 Stück angegeben.
- Siegelrandbeutel, 250 × 300 mm: Der transparente PA/PE-Siegelrandbeutel besitzt Maße von 250 × 300 mm bei 90 µm Stärke. Das mittlere Format vergrößert die Fläche gegenüber dem kleinen Beispiel, ersetzt aber keine konkrete Zuordnung zu Ihrem Vakuumierverfahren. Die Verpackungseinheit umfasst 1000 Stück. Als Unterverpackung sind 100 Stück angegeben.
- Siegelrandbeutel, 300 × 400 mm: Der transparente PA/PE-Siegelrandbeutel ist mit 300 × 400 mm und 90 µm bezeichnet. Diese größere Fläche sollte anhand der räumlichen Produktform gewählt werden. Ein freier Bereich für das vorgesehene Siegelverfahren bleibt notwendig. Die Verpackungseinheit umfasst 1000 Stück. Als Unterverpackung sind 100 Stück angegeben.
Bei einem flachen Stück und einem dickeren Produkt kann trotz ähnlicher Grundfläche ein anderes Beutelformat erforderlich sein. Das Material muss die gesamte räumliche Form aufnehmen. Planen Sie daher Breite und Höhe des Produkts ebenso ein wie den freien Siegelbereich. Eine größere Fläche ist nur dann hilfreich, wenn sie zur Handhabung Ihres Verfahrens passt.
Halten Sie Gerätetyp und Verfahrensvorgaben bereit, wenn Sie eine Beutelgröße auswählen. Glatte und strukturierte Ausführungen sind nicht ohne Weiteres austauschbar. Wir unterstützen Sie beim Abgleich von Portion, Format und vorgesehener Technik. Eine Eignung zum Erhitzen oder eine bestimmte Haltbarkeit ergibt sich nicht allein aus dem Begriff Vakuumbeutel. Solche Anforderungen benötigen eine ausdrückliche Zuordnung zum Artikel und Prozess.
Häufige Fragen zu Siegelrandbeutel, Vakuumbeutel
Darf der Beutel bis unmittelbar an die Siegelzone gefüllt werden?
Die für das Verfahren erforderliche Siegelzone muss berücksichtigt werden. Richten Sie den freien Bereich nach den Vorgaben Ihrer Maschine und des konkreten Beutels aus.
Kann ich aus 90 µm auf eine bestimmte Gar- oder Kochtemperatur schließen?
Nein, die Materialdicke ist keine Temperaturfreigabe. Für eine thermische Anwendung benötigen Sie konkrete Angaben zum Beutel. Wählen Sie zunächst Format und Gerätezuordnung und klären Sie zusätzliche Prozessanforderungen gesondert.
Kann die gleiche Beutelgröße für unterschiedlich dicke Produkte passen?
Das muss anhand der vollständigen Form beurteilt werden. Ein dickeres Produkt beansprucht mehr Material beim Umschließen. Die flachen Außenmaße des Beutels allein garantieren deshalb nicht dieselbe nutzbare Füllung.