Mehrwegverpackungen

Mehrwegverpackungen brauchen ein Konzept für Ausgabe und Rücklauf. Bei uns finden Sie unterschiedliche Becher, Schalen und Boxen für mehrfaches Verwenden. Beginnen Sie bei Ihren Gerichten und Getränken und berücksichtigen Sie anschließend Rücknahme, Aufbereitung und erneute Bereitstellung in Ihrem Betrieb. Dabei unterstützen wir Sie mit einer auf Portionen, Verpackungsformen und Ihre vorgesehenen Abläufe abgestimmten Auswahl.

Mehrweg vom Inhalt bis zur erneuten Ausgabe planen

Mehrweg ist eine Nutzungsart und keine pauschale Umweltbewertung. Die konkrete Ausführung muss zum Inhalt passen; der Rücklauf gehört organisatorisch dazu. Unterschiedliche Produkte können verschiedene Anforderungen an Reinigung und Handhabung besitzen.

Bei Mehrwegverpackungen beginnt die Auswahl mit derselben Frage wie bei anderen Behältern: Was soll darin ausgegeben werden? Ein Getränk, eine Schalenportion und ein geteiltes Menü benötigen unterschiedliche Formen. Erst wenn diese Passung geklärt ist, lassen sich die weiteren Abläufe sinnvoll planen. Die Verpackung muss zur konkreten Portion gehören und gleichzeitig in Ihr Nutzungskonzept passen.

Rückgabe, Sammlung und Aufbereitung sind eigene Arbeitsschritte. Legen Sie fest, wie verwendete Artikel zurückkommen und wie die Trennung von bereitstehenden Verpackungen organisiert wird. Unterschiedliche Bauformen können unterschiedliche Anforderungen an diese Abläufe haben. Die Mehrwegbezeichnung allein liefert keine universelle Reinigungsanweisung und keine feste Zahl möglicher Einsätze.

Das Sortiment nach Ihrem Angebot strukturieren

  • Mehrwegschale mit 500 ml: Die weiße PP-Mehrwegschale ist mit 500 ml und 180 × 133 × 35 mm bezeichnet. Bei einem Vergleich mit höheren Schalen ist zu beachten, wie sich das zusätzliche Volumen auf die konkrete Portionsform auswirkt. Die Verpackungseinheit umfasst 300 Stück. Als Unterverpackung sind 50 Stück angegeben.
  • Mehrweg-Trinkbecher mit Fußballmotiv: Der PP-Mehrwegbecher hat 400 ml, einen genannten Durchmesser von 95 mm und ein Fußballmotiv. Damit verbindet er eine konkrete Größenklasse mit einer thematischen Gestaltung; die Aufbereitung wird artikelbezogen geplant. Die Verpackungseinheit umfasst 1200 Stück. Als Unterverpackung sind 75 Stück angegeben.
  • Zweigeteilte Mehrweg-Menübox: Die schwarze PP-Menübox hat zwei Bereiche, 800 ml Volumen und Maße von 246 × 157 × 61 mm. Die äußere Größe beschreibt dabei nicht automatisch die Menge, die in jedes einzelne Fach passt. Die Verpackungseinheit umfasst 50 Stück.

Für ein Mehrwegangebot mit Getränk und Menü werden mindestens zwei unterschiedliche Verpackungsaufgaben geplant. Die Rückgabeorganisation kann gemeinsam gedacht werden, die Größenwahl bleibt jedoch getrennt. Ein 400-ml-Becher und eine 800-ml-Menübox sind keine direkt vergleichbaren Mengenklassen, weil Inhalt und Bauform unterschiedliche Funktionen haben.

Beginnen Sie mit wenigen klar definierten Anwendungen, etwa einem Getränk und einer häufig verkauften Mahlzeit. Vergleichen Sie dafür konkrete Becher, Schalen und Boxen. Wir unterstützen Sie bei der Größen- und Formatauswahl. Wenn weitere Speisen hinzukommen, prüfen Sie deren tatsächlichen Platzbedarf. Ein gemeinsames Material oder eine ähnliche Farbe bedeutet nicht, dass vorhandene Verschlüsse für jedes neue Format passen.

Für jede neue Verpackungsform sollten Ausgabe und Rückgabe nachvollziehbar beschrieben werden, damit Ihr Team die konkrete Ausführung dem vorgesehenen Inhalt und Ablauf zuordnen kann.

Häufige Fragen zu Mehrwegverpackungen

Ist Mehrweg allein durch das Material erkennbar?

Nein, die vorgesehene Mehrwegnutzung muss zum konkreten Artikel gehören. Aussehen oder Kunststoffart allein reichen dafür nicht aus.

Welche Information ist für die Auswahl einer Mehrwegverpackung zuerst wichtig?

Die konkrete Speise oder das Getränk einschließlich Portionsgröße. Danach folgen Bauform, Verschluss und die organisatorischen Schritte des Mehrwegkonzepts. Eine allgemeine Materialpräferenz allein reicht für die Auswahl eines passenden Artikels nicht aus.

Welche Rolle spielt die Speisekarte bei einem Mehrwegkonzept?

Sie bestimmt, welche Becher, Schalen und Boxen tatsächlich benötigt werden. Ordnen Sie zunächst Gerichte und Getränke passenden Formen zu. Danach können Rücklauf, Aufbereitung und erneute Ausgabe für diese konkreten Artikel geplant werden.