60 Jahre Ragaller
1949: Karin Ragaller - eine Selfmade-Unternehmerin startet
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Am 01.04.1949 startet Frau Karin Ragaller (+) mit dem Großhandel von Papierwaren. Erster Kunde ist das aufgebaute Bundesbahnhotel in München und die Hauptbahnhofsgaststätten. Begonnen hatte alles in den Kellerräumen des Privathaus in München-Bogenhausen. Nach einem Umzug Lager in größere Räume konnte die Produktion von Bäckerbeuteln und Papiertragetaschen aufgenommen werden. Ein weiterer Umzug innerhalb Münchens ermöglicht die Herstellung von Servietten mit und ohne Werbedruck. So war der Grundstein gelegt zu unserem Unternehmen. |
Die 50er Jahre: Wirtschaftswunder
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Das Ragaller-Team erweitert sich deutlich: zwei Lageristen, ein Student und ein Schlittenhund. Nachdem sich das alte Fahrrad als expansionshemmend erwiesen hatte, wurde ein erster Lieferwagen angeschafft. |
The Sixties
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Karin Ragaller´s Großhandel blüht auf. Ragaller produziert eigene Tragetaschen, Einschlagpapiere und Beutel. Die Kundschaft erweitert sich um den Viktualienmarkt und das Münchener Oktoberfest, das wir bis heute mit Einwegartikeln bedienen. |
1968: (K)ein Revoluzzer
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Im Alter von 24 Jahren tritt Herr Karlheinz Stoy in unser Unternehmen ein. Als junger Mann wird er schnell zur rechten Hand von Frau Ragaller. Heute ist Herr Stoy Prokurist und nunmehr über 40 Jahre in unserem Unternehmen tätig. Er hat Ragaller wesentlich mitgeprägt und ist einer der absoluten Fachleute der Branche. |
1969: Herstellung eigener Servietten
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Aus der Konkursmasse eines Mitbewerbers werden Produktionsanlagen zur Fertigung von Papierservietten angeschafft. Damit entsteht eine zusätzliche wichtige Sparte für Ragaller. Heute produzieren wir zwar keine Servietten mehr in Deutschland, zählen aber nach wie vor zu den bedeutendsten Anbietern von Papier- und Zellstoffservietten. |
1972: Neues Gebäude
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Mit Beginn der Olympischen Spiele in München wird ein größeres Gebäude im alten Schwabinger Bahnhof (hinter dem heutigen Sterne-Restaurant Tantris) bezogen. In der ehemaligen Schalterhalle befindet sich Karin Ragallers Verkaufsbüro. In dem ehemaligen Güterbahnhof können nun die Waren per Waggon angeliefert werden. Karin Ragaller ist die einzige Unternehmerin Deutschlands mit eigenem Bahnhof. |
Bis 1982
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Karin Ragaller wächst weiter als es den bekannten Münchner Handelsbetrieb Jost Hurler als Kunden gewinnt. Die Lagerräume im Schwabinger Bahnhof in der Josef-Fichte-Straße werden nun schnell zu klein. |
1982: Generationswechsel Nr. 1
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Aus Altersgründen sucht die wohnhafte Tegernseerin Karin Ragaller einen Nachfolger. Sie übergibt ihr Geschäft vertrauensvoll in die erfahrenen Hände von zwei starke Persönlichkeiten, das Ehepaar Dr. Dipl.Kfm. Sylvia Stüssgen-Schmidt und Kaufmann Werner Schmidt. Werner Schmidt, ehemaliger Vorstand der Essener Stern-Stifts-Dom-Brauereigruppe, wird Geschäftsführer der nun neu firmierenden Ragaller GmbH & Co.Betriebs KG. Er will neue Wege gehen und ein modernes Vorzeigeunternehmen aus Ragaller machen. Karin Ragaller bleibt dem Unternehmen immer verbunden und betreut noch einige ihrer liebsten Kunden noch einige weitere Jahre. Der erste Generationswechsel ist vollbracht. |
1983: Neues Logistikgebäude
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Werner Schmidt beginnt mit frischer Kraft und baut sogleich ein neues Logistikgebäude. Schon 1983 zieht Ragaller vom Güterbahnhof Schwabing in die neuen, eigenen Räume in München-Freimann. Mehrere neue Mitarbeiter werden eingestellt. Die moderne Lagerhalle hat eine Kapazität von 1200 Palettenplätzen und wird von außen geschmückt mit dem neuen Firmenlogo: der aufgefalteten, grünen Serviette in Form eines Dreiecks. |
1983 - 1990: Expansion & Fokussierung
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Der kraftvollen Expansion von RAGALLER steht nun dank moderner Logistik nichts mehr in Wege. Unterstützt wird diese auch durch die Einführung einer zukunftsweisenden EDV-Anlage von Siemens-Nixdorf und der Entwicklung eines ersten Kataloges, der das vollständige Sortiment abbildet. Ragaller wählt eine wichtige strategische Linie: die Maschinen werden verkauft, die Produktion eingestellt und wir konzentrieren uns auf den reinen Handel mit Einwegartikeln des wiederkehrenden Bedarfs. Das Sortiment wird deutlich ausgedehnt. Es werden unsere drei Säulen des Kernsortiments definiert: Verpackungen, Hygieneartikel und Tischprodukte. Seitdem bedienen Kunden der Gastronomie unter dem Motto "Alles aus einer Hand." |
ab 1985: Ragaller präsentiert sich dem Fachpublikum
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Überregionales Wachstum wird bei Ragaller durch Marketingmaßnahmen eingeleitet. Ragaller stellt auf den wichtigsten Branchenmessen aus und bedient schon früh mit seinem Sortiment zukunftsweisende Trends. |
1990: Neues Logistikzentrum
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1990 |
1990: Gründung Ragaller Berlin
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Mit dem Fall der Mauer ensteht die Möglichkeit, die RAGALLER-Kompetenz auch in den neuen Bundesländern vorzustellen. Zusammen mit der Familie Dieter Hauke gründet Werner Schmidt RAGALLER GmbH Berlin. Die neue Berliner RAGALLER-Mannschaft konzentriert sich zunächst darauf, die erfolgreichen Konzepte des Stammhauses am Berliner Markt umzusetzen. Erste große Hotelkunden, Gastronomie und Fleischereien können gewonnen werden. Später konzentrieren sich die Berliner auf Speisenverteilsysteme undSystemporzellan für Krankenhäuser und Altenheime. |
1990-1996: Neue Postleitzahlen, neuer Aussendienst
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Ab 1990 wird der Vertrieb neu strukturiert. Ein fünfköpfiges Außendienstteam betreut die bayerische Hotellerie und Gastronomie. Zielgruppen werden definiert und Verantwortlichkeiten für Gebiete nach Postleitzahlen festgelegt. |
1990 - 1996: Im Sinne der Umwelt
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Einwegartikel stehen aufgrund der hohen Müllaufkommens in der Kritik. RAGALLER erkennt diesen Trend sehr frühzeitig und entwickelt mit Herstellpartnern in Fernost eine völlig neue exklusive Linie aus Kunststoff-Mehrwegtrinkbechern aus PP und PC sowie Cateringgeschirr aus Melamin. Auf Messen finden die innovativen und unzerbrechlichen Produkte starken Absatz, nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern. Auch heute noch sind die beinah unkaputtbaren Mehrwegbecher, die sich schon in kleinen Auflagen bedrucken lassen, ein absoluter Renner, z.B. bei Open Air-Veranstaltungen. Infos hierzu gibt es hier! |
1996: Generationswechsel Nr. 2
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1996 steht ein weiterer Generationswechsel an. Werner Schmidt übergibt die Geschäftsführung an die Söhne Dipl.Kfm. Oliver Berger (30) und Dipl.Kfm. Daniel Schmidt (29). Bereits nach nur wenigen Monaten Einlernzeit tritt Werner Schmidt konsequent aus dem Unternehmen aus und überlässt der Jugend die Geschicke. Als Berater im Hintergrund in wichtigen Fragen bleibt er die ersten Jahre ein guter Lehrmeister und wichtiger Ansprechpartner. |
1997: Ragaller Osnabrück
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Die beiden jungen Geschäftsführer gründen mit einem weiteren Partner RAGALLER GmbH Osnabrück. Von hier aus soll der Nordwesten Deutschlands besser entwickelt werden - vom Emsland bis an die Nordsee. Die gehobene Hotellerie und Gastronomie nimmt den guten Service sehr positiv an, und immer schneller wächst der Kreis der Stammkundschaft an. Seit 2007 ist Ragaller Osnabrück wieder in die Muttergesellschaft und das Logistikzentrum in Magdeburg integriert. |
1997: Berlin expandiert
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In Schöneiche bei Berlin entsteht ein weiterer neuer RAGALLER-Bau: eine über 1.000qm große Halle wird fertiggestellt. Die Expansion des Berliner Geschäfts fordert mehr Platz. Ragaller Berlin hat sich inzwischen erfolgreich auf den Bereich Catering-Porzellan für Krankenhaus- und Altenheimkantinen spezialisiert. |
1998: Ragaller Würzburg
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Mit einem weiteren Partner, Josef Herr, gründen wir RAGALLER Würzburg als spezialisiertes Verkaufsbüro für die asiatische Gastronomie. Zusammen bieten wir der modernen Asia-Gastronomie alles aus einer Hand. Produktinnovation wie amerikanische Foldpaks für den Asia-Take out haben wir als erste dem deutschen Markt präsentiert und erfolgreich einngeführt. |
1999: Daniel Schmidt alleiniger Geschäftsführer
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Oliver Berger orientiert sich neu in Richtung "New Economy" und Daniel Schmidt wird alleiniger Geschäftsführer unseres Unternehmens, an dem die Familie zunächst noch die nächsten Jahre beteiligt bleibt. |
2000: Coffee to go - Ragaller geht mit
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RAGALLER erkennt frühzeitig, dass der "Coffee to go"-Trend auch auf Deutschland und Europa überschwappen wird. Als erster deutscher Importeur beziehen wir Container mit Premium-Coffee Cups von amerikanischen Produzenten. Zu diesem Zeitpunkt bietet kein einziger europäischer Hersteller vergleichbare Qualitäten, die von ersten Pionieren des anstehenden Coffeeshop-Booms nachgefragt werden. Erst mehrere Jahre später starten auch namhafte Hersteller aus Europa erste Gehversuche mit US-Coffee Cups. Inzwischen bedienen wir schon große Filialisten und Kaffeeröster mit Gourmet-Cups. |
2002-2003: Neuer Verkaufsleiter
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Drei Absatzstrategien entwickeln wir für das weitere Wachstum: die starke Fokussierung auf Außer-Haus-Verpackungen für den Foodservice, der Ausbau eines hochqualifizierten nationalen Außendienstteams und die Stärkung des RAGALLER-Händler- bzw. RAGALLER-Industriekunden-Geschäfts. 2003 stößt Lars Kaboth zu RAGALLER. Er leitet das RAGALLER-Verkaufsteam seitdem und gibt starke Impulse für das weitere Kundenwachstum. Unsere Einkaufsstrategien setzen wir konsequent fort: Fokus auf hochwertige Markenqualität und Ausbau des Imports mit innovativen und leistungsstarken Produkten aus Übersee. |
2004: Ragaller - Ideen mit System®
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RAGALLER Berlin hat sich inzwischen im Bereich Systemporzellan für die Sozialgastronomie einen Namen gemacht. Know how und Ideenreichtum überzeugen Einkaufsverantwortliche namhafter deutscher Kliniken. Wir entwickeln daher eine eigene Bodenmarke: RAGALLER - Ideen mit System®. Diese steht für perfekte Passform für unterschiedlichster Systeme, hochwertige Materialqualität und ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. |
2006: Logistikzentrum in der Mitte Deutschlands
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Dank unserer neuen strategischen Ausrichtung hat eine massive Umsatzsteigerung in den letzten Jahren maßgeblich das operative Geschäft von Ragaller gestärkt. Unsere Kunden vertrauen unserem ausgeprägtem, verläßlichen Service. Doch eine weitere Expansion der Flächen wird nötig, da die Münchener Lagerkapazitäten schon über dem Limit sind. Wir entschließen uns zu einem der größten Schritte innerhalb der Firmengeschichte, dem Schritt über die Grenzen Bayerns. Eine neues, gewaltiges Logistikcenter mit einem Hochregallager von über 7.000qm wird in Langenweddingen bei Magdeburg im April in Betrieb genommen. Anfänglich kämpft eine kleine verschworene Vorhut für den Erfolg des Projekts. Doch schon im Sommer 2006 während der Fußball-WM im eigenen Lande fährt der RAGALLER-Zug aus Langenweddingen auf Volldampf. Das Team wächst stetig und schon im Herbst steht die Kundenserviceabteilung (Customer Service) unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite. |
2007: Richard GIFFEY GmbH
Zu Beginn des Jahres 2007 ist die Richard GIFFEY GmbH, Hamburg im Team von RAGALLER aufgenommen worden. Das Traditionshaus Giffey, 1910 gegründet, passt perfekt zu uns, denn wir vertreten beide das gleiche Warensortiment, aber auch die gleiche Philosophie: Unsere Kunden stehen jeden Tag an vorderster Stelle und wir tun alles, damit das so bleibt. Die Hamburger Gastronomieszene vom Kiez bis zum Jungfernstieg wird von unserem Hamburger Verkaufsteam intensiv betreut und mit unserem Lieferfahrzeugen täglich von unserem Sitz in Hamburg-Stellingen versorgt. Selbstabholer können auch vor Ort einkaufen. |
2008: Neuer Firmensitz
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Die permanente Modernisierung unseres Geschäfts macht keinen Halt vor dem Münchener Firmensitz. Im April 2008 ziehen wir in Rekordzeit um nach Garching-Hochbrück b.München. Ein hochmodernes Hochregallager im Logicpark mit über 1000 Stellplätzen und eine kleine, schlagkräftige Truppe sorgen künftig dafür, dass die Gastronomie-Kundschaft in München mit hochwertiger Feinlogistik versorgt wird. Vom Garchinger Firmensitz aus kümmern wir uns intensiv darum, die Tradition zu bewahren, die 1949 mit Karin Ragaller begann: bestmöglicher Service für unsere Kunden. Jeden Tag. |
2008 - der Weg geht weiter
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Weitere Projekte sind in diesem Jahr gestartet. Dazu zählen der Relaunch der RAGALLER-Website, die Implementierung eines völlig neuen ERP2-Warenwirtschaftssystems und die Entwicklung und Präsentation eines völlig neuen Bioware-Verpackungssortiments aus nachwachsenden Rohstoffen. |



























