Tipps & Tricks: Was muss ich beim individuellen Druck beachten?
Time is money - Wie schnell ist mein Druckartikel produziert?
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Generell gilt: Massendruckartikel haben in der Regel eine relativ lange Vorlaufzeit! Einen Druck innerhalb von zwei bis drei Wochen zu realisieren, ist in der Regel nicht möglich! Die Maschinenauslastungen, die Vorbereitungszeit bis zur Druckfreigabe, all das verbraucht Zeit, die Sie einplanen sollten. Für jeden Artikel gibt es individuell zu berücksichtigende Lieferzeiten, und diese können saisonal stark variieren. Eine Druckserviette lässt sich vielleicht in 6-8 Wochen fertigen, doch ist dies abhängig von der Auftragslage der Werke. Bei einem Importartikel oder in der Hochsaison kann die Lieferzeit schnell mal 12-14 Wochen betragen. Berücksichtigen Sie dies in Ihrer Planung und kommen Sie rechtzeitig auf uns zu mit Ihrer Anfrage! Planen Sie auch einen Puffer ein, wenn späte Änderungen notwendig werden. Auch die ersten Vorbereitungen des Druckbildes für den perfekten Druck dauern länger als man glaubt! |
Was ist die Mindestdruckauflage?
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Verpackungsdrucke oder Servietten werden als Massendruck in einigen zig Tausend Stück gefertigt. Sonst lohnt sich der Aufwand nicht, eine Maschine einzurichten. Hochleistungsdruckmaschinen sind daher meist so ausgelegt, sehr hohe Kapazitäten für den Handel zu fertigen. Mindestdruckauflagen sind daher in der Regel relativ hoch, da die Druckvorbereitungs- bzw. Maschineneinrichtzeit recht lang ist. In der Regel liegen die Mindestmengen oft schon bei 30.000 oder 100.000 Stück pro Artikel. Kalkulieren Sie daher im Vorfeld, wie lange Sie benötigen, um diese Stückzahlen zu verbrauchen. Wir haben für Sie aber auch Ideen, zunächst überschaubare Investitionen zu tätigen. Gern geben wir Ihnen genau an, wie hoch die Mindestauflage pro Artikel ist. Oder finden Sie es selbst gleich in unserem Print-Konfigurator! |
Wo wird der Druckartikel gefertigt?
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Hersteller von Verpackungen bzw. Druckartikeln sind heute hochgradig spezialisiert. Wenn Sie unterschiedliche Artikel bedrucken lassen wollen, wird in der Regel mehr als ein Hersteller nötig sein, diese Werbedruckartikel zu produzieren bzw. zu bedrucken. Wir haben durch unsere jahrzehntelange Erfahrung sehr gute Expertise und wissen, welches Werk welche Leistungsfähigkeit hat, wieviele Farben es maximal drucken kann, welche Motive und in welcher Auflage und Menge. Qualität, Lieferzeit und Preis variieren oftmals erheblich. Die Bedruckung in USA mag aber machmal trotz Seeweg schneller sein, als ein Druck in Europa. Sie können unseren Service in Anspruch nehmen, um den verlässlichsten Partner, das preisgünstigte Werk oder die hochwertigste Ware auszuwählen. >> Ihre konkrete Anfrage: hier! |
Welche Vorlage brauche ich zum Druck?
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Nun ja, ein Gemälde Ihrer Tochter wäre eine Herausforderung für uns... ... aber normalerweise werden Druckbilder und Grafiken mit Hilfe von speziellen Grafikprogrammen wie Adobe Illustrator oder Photoshop gestaltet. Diese teuren Spezialprogramme sind meist nur bei professionellen Grafikern und Werbeagenturen vorhanden. Nur bei sehr wenigen Artikeln (z.B. Werbeservietten) kann man notfalls ein Logo von einer Visitenkarte oder einer Speisekarte abscannen. Besser jedoch ist immer eine passende Datei. Ihr Grafiker kann sich mit unseren Fachberatern aus der Druckabteilung austauschen, um gleich das richtige Dateiformat bereitzustellen. |
Unterschiedliche Druckqualität aufgrund Rohstoffmaterial
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Wir verfügen über das Know How, diverse Artikel für Sie bedrucken zu lassen, wie z.B. Kunststoff-Tragetaschen, Papier-Beutel, Pappbecher, Tissue-Servietten, Kunststoffbecher etc.. Hier haben wir es mit unterschiedlichen Druckverfahren und vor allem unterschiedlichen Rohstoffmaterialien, Beschichtungen und Oberflächen zu tun. Das Druckergebnis ist daher logischerweise sehr unterschiedlich. Doch nicht nur Kunststoffe und Papiere verhalten sich beim Druck in verschiedener Weise, sondern auch innerhalb einzelner Papierarten gibt es z.T. deutlich sichtbare Unterschiede. Als Kunde sehen Sie diese Abweichungen, wenn Sie die einzelnen Artikel nebeneinander halten. Dies kann an der Beschichtung des Papiers liegen, aber auch an der unterschiedlichen Faserstruktur und damit an der Aufnahmefähigkeit für Farbe. Besser ist es daher, Sie sprechen vorher intensiv mit uns über Ihre Wünsche! |
Farbtöne, Pantone-System, HKS, CMYK, etc.
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Farben gibt es in allen Nuancen und Abstufungen. Oft unterscheidet sich die jeweilige Farbabmischung nur mininal in ihrer Zusammensetzung aus CMYK (Cyan = blau, M = Magenta, Y= Yellow, K = Key (Black)). Doch das Ergebnis ist deutlich sichtbar. Daher haben Farbhersteller je nach Einsatzgebiet unterschiedliche Farbskalen oder Farbcodes fest definiert. Im Bereich des Servietten- und Verpackungsdrucks wird national wie international fast ausschließlich mit PANTONE gearbeitet. Seltener finden sich HKS-Farben, und nur im Offset wird das Druckbild nach CMYK getrennt. Sollten Sie ein Logo neu gestalten lassen oder planen, Ihr Logo auf eine Verpackung drucken zu lassen, dann lassen Sie sich das Logo von Ihrem Grafiker (auch) in Pantone-Farben anlegen. Diese weichen z.T. von HKS, etc. ab. Da jedoch Pantone im Regelfall gedruckt wird, muss (!) für den Drucker im Werk die Übersetzung in das Pantone-System vorliegen, da er diesen Farbton separat einkauft. |
Auflösung eines Bildes in CMYK
Das Pantone Matching System (PMS)
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Das Pantone Matching System besteht aus 14 Basisfarben, die in verschiedenen Farbanteilen miteinander gemischt alle weiteren Farben des Systems ergeben. Dargestellt werden die Farben in Form von Farbfächern (Pantone Formula Guides), den seit Jahrzehnten international wichtigsten Instrumenten von Grafikern und Druckindustrie. Gedruckt werden die Farben auf drei unterschiedlichen Papiersorten: glänzend gestrichen (C = coated), ungestrichen (U = uncoated) und matt gestrichen (M = matte). In den Fächern werden zusätzlich zu den vernummerten Farbfeldern Informationen, wie z. B. Mischungsverhältnisse aus den Basisfarben (Farbrezeptur), veröffentlicht. Für den Druck auf die verschiedenen Papiersorten wird jeweils dieselbe Farbrezeptur verwendet. So kann das Erscheinungsbild einer Farbe je nach bedrucktem Papier variieren. Das Pantone Matching System hat sich als weltweiter Standard in der Design- und Druckbranche durchgesetzt. Andere Farbsysteme hingegen haben meist eine regional begrenzte Verbreitung, wie z. B. das Farbsystem von HKS im deutschsprachigen Raum. |
Pantone-Sonderfarben und Vierfarbdruck
Das Pantone Matching System erweitert den im herkömmlichen Vierfarbdruck erreichbaren Farbraum. Im Vierfarbdruck werden die vier Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Key (= Black) verwendet und durch den Druck einzelner Rasterpunkte in den Grundfarben entstehen alle weiteren Farbeindrücke.
Im Pantone Matching System hingegen werden Farben flächig als Volltöne gedruckt, indem die gewünschte Sonderfarbe als eigenständige Druckfarbe verwendet wird.
Die meisten Farben aus dem Pantone Matching System sind nicht im Vierfarbdruck darstellbar; die Farben, die doch damit erzielt werden können, sind in den Farbfächern mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet. Zudem haben bestimmte Farben ein weiteres Symbol als Markierung: dieses zeigt an, dass sich diese Farbe im RGB-Farbraum darstellen lässt.
Pantone U / C - eine Frage des Papiers
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Auch Pantone-Echtfarben unterscheiden sich deutlich, wenn sie auf glänzendem, beschichteten Papier gedruckt werden (Pantone C, z.B. Snackboxen) oder auf einem matten, unbeschichteten Papier (Pantone U, z.B. Coffee Cups). Auch das Basismaterial kann unterschiedliche Farbtöne hervorbringen. Ein etwas gelbliches Papier kann einen roten Farbton komplett anders aussehen lassen als ein reinweißes Papier. Ein aufsaugendes Material lässt die Farbe anders erscheinen als ein eher abweisendes. Sollten Sie unsicher sein, wie Ihr Werbedruckartikel aussehen soll, so lassen Sie sich von Ihrem Grafiker den Farbton anhand des Pantone-Fächers zeigen oder das Motiv auf einem relativ ähnlichen Papier ausdrucken. Doch jeder Drucker druckt anders, jedes Material ist verschieden. Farbtoleranzen lassen sich definitiv nicht vermeiden. |
CMYK-Farbmodell / Euroskala
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Das CMYK-Farbmodell ist ein generatives Farbmodell, d. h. es beschreibt die technischen Mischverhältnisse seiner vier Grundfarben unabhängig davon, welche Grundfarben (Farbvalenzen) letztlich verwendet werden. Um möglichst gute und einheitliche Druckergebnisse zu erzeugen, gibt es aber verschiedene Normen. Mögliche Werte liegen von 0 % bis 100 % für jede der vier einzelnen Farben. Dabei steht 0 % für unbedruckt und 100 % für eine Volltonfläche. Durch „Mischen“ der Farben entsteht der Farbraum. Die Druckfarbe Schwarz ist nötig, weil der Zusammendruck der drei anderen Farben zwar theoretisch, aber nicht praktisch ein ausreichendes Schwarz ergibt. Industrieller Farbdruck mit CMYK-Farben wird Druck auch Euroskala genannt, weil er sich farblich an der ehemaligen Europaskala orientiert. Diese Bezeichnung ist umgangssprachlich (USA: Euroscale) für den europäischen Offsetdruck gebraucht. Auch Tintenstrahldrucker und Tintendrucker arbeiten meist mit CMYK-Farben. |
HKS-Farbfächer
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Das HKS-Farbsystem ist vorwiegend im deutschsprachigen Raum bekannt.International bedeutender ist Pantone. HKS-Farben lassen sich in der Praxis nicht 1:1 in Pantone-Farben übersetzen, was dann zu Schwierigkeiten führt, wenn der Hersteller nur Pantone druckt. Wir empfehlen Ihnen immer, Pantone-Farben auszusuchen bzw. schon im Vorfeld Ihre HKS-Farben mit Hilfe eines Grafikers in Pantone zu "übersetzen". Der HKS-Farbfächer führt 120 so genannte Volltonfarben auf, insgesamt 3250 Farbtöne für Kunstdruck- und Naturpapiere: Ihr Sinn ist die vorhersagbare Wiederholbarkeit und Kommunikation bestimmter Farbnuancen in der grafischen Industrie. HKS steht als Abkürzung für bzw. ist ein Warenzeichen und Marke der Druck- bzw. Künstlerfarbenhersteller Hostmann-Steinberg Druckfarben, Kast + Ehinger Druckfarben und H. Schmincke & Co. Eine HKS-Farbe kann z. B. im Offsetdruck durch Verwendung einer industriell vorgemischten oder vom Drucker angemischten Sonderfarbe wiedergegeben oder (annähernd) durch vorgegebene Mischungsverhältnisse der Druckfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz erzielt werden. Es gibt verschiedene HKS-Farbfächer, die der unterschiedlichen Farbwiedergabe in Abhängigkeit von der Art des zu bedruckenden Papiers gerecht werden: |
Reinzeichnung und Standskizze
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Eine Standskizze (Template) ist notwendig, um Ihre Gestaltung (Layout) in ein passendes Format zu adaptieren, um den jeweiligen Werbedruckartikel fertigen zu lassen. Wir stellen Ihnen für diese Standskizze jeweils zur Verfügung. In diese Standskizze kann Ihr Grafiker die Daten Ihres Logos einfügen bzw. die Gestaltung des Produktes übernehmen. Die daraus entstandene Reinzeichnung geben Sie Ihrem Grakifer frei und senden uns diese auf dem von uns vorgegebenen Weg (z.B.CD-Rom). Wichtig sind dabei immer die dazugehörigen Farbangaben. Wir prüfen Ihre Reinzeichnungsdaten, die darauf hin in einen Freigabe-Proof umgewadelt werden. Dieser dient als vertragliche Basis für die Fertigung. |
Proofs und Andruckmuster
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Freigaben des Kunden werden üblicherweise über sogenannte "Proofs" erteilt. Ein Proof ist in der Regel ein digitalisiertes Druckbild (auch "Gut zum Druck"), das die vorweggenommene Simulation eines Druckergebnisses darstellt. In der Praxis versteht man unter Proof meist eine Darstellung auf einem papierartigen Trägermaterial. Immer häufiger werden aber auch immaterielle Simulationen erstellt (z. B. Digitalproofs; Softproof, d. h. die Darstellung am Computerbildschirm). Sowohl auf dem Computerbildschirm als auch vom Laser- oder Tintenstrahldrucker ausgedruckt, bilden Proofs nur ansatzweise das spätere Ergebnis des echten Druckes ab. Die Farbtoleranzen sind z.T. erheblich aufgrund des Druckmediums oder des Papieres. Daher empfehlen wir immer, zumindest den Pantonefächer bei der Auswahl der Farben hinzuzuziehen. Dieser hat eine relativ gute Annäherung an das Endprodukt. Andruckmuster von der Werksmaschine, die den Werbedruckartikel produziert, sind aus Kostengründen praktisch nicht realisierbar, da die Maschine aufwendig eingerichtet werden muss und der Andruck somit ähnlich hohe Kosten für Anlauf, Umrüstung und Stilstandzeit verursacht, wie der echte Massendruck. |
Soll ich gleich alle Verpackungen bedrucken lassen?
Auf keinen Fall, wenn Sie mit einer frischen Idee starten wollen! Mancher Branchenkollege wird Sie dazu drängen, möglichst alles, was geht, zu bedrucken. Wir verstehen uns als Berater und wollen, dass Ihr junges Geschäft lange gut läuft. Jeder der beginnt, hat unzählige Probleme zu lösen und muss viel Geld investieren, ohne zu wissen, ob das Geschäftsmodell wirklich erfolgreich läuft und genug Geld abwirft.
Lassen Sie doch Ihr Konzept erst einige Monate von Ihren Gästen prüfen! Läuft es gut, ist genug Zeit, die Individualisierung der Verpackungen voranzutreiben. So sammeln Sie Erfahrung, welche Ihrer Foodangebote gut laufen und welche Größen gefragt werden.
In der Zwischenzeit drucken wir für Sie z.B. kostensparend Etiketten, die Sie für mehrere Verpackungen einsetzen können. Ein Werbedruckartikel ist dann wertvoll angelegtes Geld, wenn er Ihnen Kunden bringt. Eine Tragetasche, die man auf der Straße sieht, ein Coffee to go-Becher, der an der nächsten Wegbiegung von einem anderen durstigen Kunden wahrgenommen werden kann oder ein Serviettenbeutel mit einem Gewinnspiel zur Kundenbindung.
Haben Sie die Auflage einer Fastfoodkette...?
Natürlich zählen die großen Fastfoodketten zu den wichtigen Meinungsführer im Foodservice - auch bei der Bedruckung. Deren tolle Marketingideen zur Individualisierung ihrer Verpackungen verlocken, Ähnliches umzusetzen. Doch manche Idee lässt sich leider nur umsetzen, wenn man auch ähnlich großen Durchsatz hat. Das heißt nicht, daß sich nicht auch mit kleinen Mitteln große Effekte erzielen lassen. Hier beraten wir Sie gern!
Ab wann lohnt sich die Investition in eine durchgängige CI?
Die Großen machen es wie immer vor. Alles wird bedruckt, alles wirbt für das Produkt, das Geschäft. Wir sind sicherlich keine Werbeagentur, die Ihnen den perfekten Rat gibt. Doch wenn Sie darüber nachdenken, Ihr Logo als durchgängige Corporate Identity auf eine Vielzahl von Verpackungen drucken zu wollen, sollten Sie als Faustregel schon 5 bis 10 Filialen haben. Darunter sollten Sie sich auf einige ausgewählte "Renner" konzentrieren, die Sie attraktiv gestalten lassen. Sonst kann eine Investition sehr schnell sehr viel herumliegendes Kapital binden.
Komplette Abnahme der bedruckten Menge
Muss ich die komplette Ware immer gleich abnehmen? Klare Antwort: Nein. Es ist unser Service für Sie, den wir als lagerhaltender Großhandel Ihnen bieten wollen, auch bedruckte Ware für Sie einzulagern und z.B. an Ihre diversen Filialen regelmäßig zu liefern. Hierzu müssen aber auch einige Voraussetzungen erfüllt sein: Wir können nicht das unternehmerische Risiko für ihre Individualisierungsentscheidung übernehmen.
D.h. Sie müssen die bestellte Druckware zunächst bezahlen, bevor wir Sie bei uns einlagern. Jedes Einlagern kostet Monat für Monat einen wertvollen Lagerstellplatz. Dieser muss von Ihnen letztlich bezahlt werden, wie auch jede einzelne Auslieferung der speziell für Sie eingelagerten Ware an ihre Geschäfte. In der Regel rechnet sich das Einlagern und teilweise Ausliefern nur dann, wenn weitere Standardartikel aus unserem Sortiment mitbezogen werden und der Druckartikel in allerspätestens 12 Monaten verbraucht wurde.
Komplette Bezahlung der bedruckten Menge
Generell muss Ware, die wir für Sie bedrucken lassen spätestens nach Fertigung bezahlt werden. Bei Neukunden erbitten wir darüber hinaus eine Anzahlung oder eine eindeutig positive Bonitätsaussage. Klar ist, dass wir die Vorfinanzierung niemals billiger anbieten können als Ihre Hausbank. Daher sollten Sie in Ihrer Kalkulation eine klassische Bankfinanzierung zu Grunde liegen. Im Rahmen unseres Premiumservices für unsere Topkunden bieten wir Vorfinanzierungsmodelle mit an. Wir legen hier jedoch ebenso eine positive Bonitätsauskunft zu Grunde.
Kann ich bestehende Druckplatten wiederverwenden?
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Vielleicht haben Sie bereits einen Beutel oder eine Tasche bei Ihrem Vorlieferanten drucken lassen. Dann stellt sich bei einem Wechsel immer die Frage, ob man die bestehenden Druckplatten wiederverwenden kann oder ob neue erstellt werden müssen. Pauschal lässt sich das leider nie sagen. Manche Druckplatten sind bereits durch mehrmalige Druckvorgänge abgenutzt, sind beschädigt oder passen nicht zu den Maschinen des neuen Druckwerkes. Letztlich muss man die vorhandenen Druckplatten bzw. Klischees bei uns prüfen, um hierüber eine Aussage treffen zu können. Wir beraten Sie hierbei fachmännisch und suchen den kostensparendsten Weg mit Ihnen. |
Farbverläufe, -schattierungen und Raster
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Farbverläufe entstehen beim Druck aus dem sogenannten Raster. Wenn Sie ein gedrucktes Foto in einer Zeitschrift mit der Lupe betrachten, sehen Sie, dass es aus vielen kleinen Rasterpunkten aufgebaut ist. Druckmaschinen haben zumeist eine bestimmte, sehr begrenzte Auswahl von Farben, die sie ausschließlich rein drucken können. Die meisten Druckverfahren können somit keine Halbtöne darstellen. Das Problem ist, dass an einer Stelle entweder ein Farbpunkt gedruckt werden kann oder nicht. Es kann nicht gesteuert werden, ob wenig oder viel Farbe an einem Bildpunkt verdruckt wird. Als Lösung werden Texte, Bilder und Grafiken – sofern diese nicht ausschließlich aus den reinen Druckfarben bestehen – zur Darstellung verschiedener Graustufen oder Farbtöne gerastert. Beim Rasterdruck werden daher nicht alle möglichen Farbpunkte angesteuert. Um Mischungen zwischen den Druckfarben oder verschiedene Helligkeiten dieser darstellen zu können, werden dabei sehr feine Druckpunkte der Farben nebeneinander/übereinander gedruckt, um den gewünschten resultierenden Farbeindruck zu erzielen. So entstehen im fertigen Bild z.B. Schattierungen oder Farbverläufe. Bei den industrieüblichen Druckverfahren lassen sich derartige Farbschattierungen nicht in gleicher Weise nachvollziehen wie beispielsweise im Offsetdruck. Die Rasterung ist gröber, die einzelnen Farbpunkte sind weiter von einander entfernt. Die Druckplatten, die die Farbe auf den Rohstoff weitergeben, sind meist auf eine große Walze gespannt. Sie können nur eine begrenzte Rasterung auf das Material erzielen. Sollten Sie sich für ein gerastertes Motiv entschieden haben, so werden Sie beim fertigen Produkt in der Regel deutlich die Rasterpunkte anstelle eines homogenen Farbverlaufes erkennen können. |
Passerschwankungen
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Haben Sie mehrere Farben im Logo integriert, so werden diese Farben nacheinander gedruckt. Da jede Farbe von einer einzelnen Druckplatte abgebildet wird und die Druckplatten wiederum auf einzelne Zylinder gespannt sind, läuft die zunächst unbedruckte Materialbahn über die Walzen und Druckplatten hinweg und nimmt nacheinander die einzelnen Farben auf. Oft wird der Rohstoff (z.B. weicher Zellstoff) auf Rollen bzw. in Bahnen auf die Flexodruckmaschine gespannt. Die Rohstoffbahn ist also relativ flexibel und bewegt sich beim Druckprozess minimal hin und her (Registergenauigkeit). Im Druckbild erkennt man daher sogenannte Passerschwankungen. Diese können für den Betrachter störend wirken, wenn das Druckmotiv oder Logo so angelegt sind, dass es diese Toleranzen deutlich sichtbar macht. Daher ist eine vorherige sorgfältige Auswahl des Motivs die beste Möglichkeit, Passerschwankungen zu umgehen. |
Blitzer und Überdruckung
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Passerschwankungen sind auch bei modernen Maschinen nicht ganz abzustellen. Der Drucker behilft sich im Vorfeld bei der Anlage der Daten, das Druckbild und somit die Druckplatte anzupassen, so dass zwischen zwei Farben keine störende weiße Lücke entsteht, ein sogenannter Blitzer. Das heißt, man überdruckt die eine Farbe mit der anderen, um die Toleranz des Passers (manchmal 1mm und mehr) abzufangen. Dieses Überdrucken fällt dem Betrachter des fertigen Produktes ebenso ins Auge wie ein Blitzer, da sich durch die beiden Farben ein dunklerer "Rand" ergibt. Der Rand ist besonders augenfällig, wenn zwei helle Farben überdruckt werden. Wenngleich der Rand störend wirken mag, ist er wesentlich tolerabler als die unregelmäßigeren Blitzer. Ein Reklamationsgrund ist dies jedoch nicht. Sollten Sie unsicher sein bezüglich eines möglichen Druckergebnisses, fragen Sie uns am besten im Vorfeld! |
Unterschiedliche Druckverfahren
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Beim konventionellen, druckformgebundenen Drucken wird für jede Druckfarbe jeweils eine Druckplatte belichtet (Trägermaterial in der Regel Aluminium). Für den Offsetdruck (Flachdruck) geschieht dies heute bei modernen Verfahren Computer to Plate (CtP) Verfahren oder direkt in der Druckmaschine (DI = Direct Imaging) per Laserstrahlen. Zu unterscheiden sind druckformgebundene (Offsetdruck, Siebdruck, Hochdruck, Tiefdruck, Flexodruck) und druckformlose (Digitaldruck mit Trocken- oder Flüssigtonern, z.B. HP Indigo, InkJet, etc.) Druckverfahren. |
Flexodruckverfahren
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Das in unserem Bereich häufigste Verfahren. Haupteinsatz des Flexodrucks ist die Bedruckung von Verpackungen aus Kunststoff (z. B. PE, PET, OPP, OPE, metallisierte Folie), Papier, Kartonagen und Pappe. Weitere Einsatzmöglichkeiten sind Klebefolien, Pappbecher, Getränkeverpackungen und Servietten. Generell besitzt das Flexodruckwerk eine Rasterwalze, welche die Druckplatte einfärbt, einen Druckzylinder, auf dem die Druckplatte befestigt ist, und einen Gegendruckzylinder, der den Bedruckstoff führt. Die Druckformen bestehen entweder aus Gummi oder einem UV-empfindlichen Kunststoff (Fotopolymerplatte). Bei rotativen Druckanlagen werden die Druckplatten aus Gummimaterial mittels einer Lasergravur angefertigt. Die Druckform als Druckträger hat den Vorteil, dass neben dem Text auch Halbtöne reproduziert werden können. Die Druckplatten werden nach ihrer Herstellung auf den runden Druckzylinder gespannt. Moderne Flexodruckmaschinen haben zwischen 4 und 10 Druckwerke. Diese werden meist in Reihenbauweise oder Mehrzylinderkompaktbauweise angeordnet. Die Materialbahn läuft über die einzelnen Druckzylinder. Wegen der seitlichen Bewegung des Materials spielt die Registergenauigkeit eine wichtige Rolle, um Passerschwankungen zu minimieren. Nach jedem Druckwerk befindet sich eine Trocknungseinrichtung. Im Flexodruck werden lösemittelbasierende, wasserbasierende und UV-Farben eingesetzt. Drucke des Flexodruck weisen Quetschränder auf. Auch kann sich das Druckbild durch den mechanischen Druck auf das Papier auf der Rückseite durchdrücken oder kleine Bildelemente zuschmieren. Die Farbdichte nimmt von der Mitte zum Rand einer bedruckten Fläche zu. Dies kann zu Problemen bei Überschriften in kleinen Schriftgraden, aber auch bei vollflächigen Motiven führen. Im Gegensatz zu anderen Hochdruckverfahren lassen sich beim Flexodruck keine Schattierungen erkennen. |





















